Allgemeine Geschäftsbedingungen der von Loessl Immobilien ek.:                               
1. Unsere Kaufangebote sowie Miet-/Pachtangebote verstehen sich ausdrücklich freibleibend, unverbindlich und vertraulich. Irrtümer bleiben vorbehalten Sie sind nur für den Auftraggeber/ Interessenten bestimmt. Weitergabe an Dritte ist nur mit schriftlicher Einwilligung gestattet.
Zuwiderhandlungen, insbesondere eine unbefugte Weitergabe, begründen eine Schadensersatzpflicht in Höhe der festgelegten Provision, unbeschadet sonstiger Rechte gegen Dritte.
2. Die jeweilig vereinbarte bzw. im Angebot / Expose ersichtliche Makler-Käuferprovision ist verdient und fällig mit Abschluss eines notariellen und voll rechtswirksamen Kaufvertrags. Eine Käuferprovision / Honorar ist auch dann verdient, wenn ein wirtschaftlich gleichwertiges oder
ähnliches Geschäft (z. B. Teilkauf / Mietkauf) zustande kommt. Im Kaufvertrag wird eine entsprechende Makler-Provisionsklausel (echter Vertrag zu Gunsten Dritter gemäß 328 BGB /§ 335 BGB) aufgenommen, damit erklärt sich der Käufer ausdrücklich einverstanden.Von Loessl Immobilien ist es gestattet, auch für den Verkäufer als Auftragsmakler provisionspflichtig tätig zu werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir als Auftragsmakler – mit schriftlicher oder mündlicher Legitimation durch den Verkäufer / Vermieter sowohl für die Verkäufer-/Vermieter- als auch für die Käufer-/ Mieterseite provisionspflichtig tätig sind (tätig sein können).
Die Provision errechnet sich aus dem Kaufpreis zuzüglich etwaiger weiterer Leistungen des Kunden an den Verkäufer. Voraussetzung ist, dass die Leistungen dem Verkäufer oder dem im Kaufvertrag genannten Leistungsempfänger zufließen (wie z. B. Übernahme von Grundbuchlasten,
Ablöse für Einrichtungen etc.). Der Provisionsanspruch des Maklers wird durch eine nachträgliche Minderung des Kaufpreises nicht berührt. Mit Abschluss des voll wirksamen Kaufvertrages mit dem vom Makler nachgewiesenen oder vermittelten Vertragspartner ist der Provisionsanspruch des Maklers fällig. Dies gilt auch dann, wenn der Abschluss des Kaufvertrages erst nach Beendigung des Maklervertrages, aber auf Grund der Tätigkeit des Maklers zustande kommt.
Als provisionsbegründender Hauptvertrag gilt auch der Kauf eines ideellen oder realen Anteils am Grundstück oder die Einräumung von Erbbaurechten und Ähnlichem sowie die Einräumung von Gesellschaftsrechten, wenn dies dem in Punkt 1 genannten Zweck wirtschaftlich
entspricht. Als provisionsbegründender Hauptvertrag gilt auch der Vertragsschluss durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Kunden in enger oder dauerhafter rechtlicher oder persönlichen Verbindung steht.
Der Provisionsanspruch ist auch fällig, wenn der Kunde aufgrund der Tätigkeit des Maklers im Wege der Zwangs- oder Teilungsversteigerung ein Objekt erwirbt.
Bei Vermietungen / Verpachtungen ist die Mieter-/Pächterprovision verdient und fällig mit Abschluss entsprechenden Miet-/Pachtvertrags.
3. Wir sind sowohl als Nachweis- oder als Vermittlungsmakler tätig. Beides ist für den Käufer / Mieter provisionspflichtig.
4. Die Provisionsverpflichtung für den Käufer gilt auch für den Erwerb weitere Grundstücke/ Immobilien/ Gesellschaftsanteile vom selben Eigentümer. Der den Provisionsanspruch auslösende Ursachenzusammenhang zwischen dem Maklerangebot und einem nachfolgenden
Vertragsabschluss wird nicht dadurch unterbrochen, dass der Auftraggeber / Interessent das nachgefragte Objekt später noch einmal vom Verkäufer selbst oder dritten Personen oder Unternehmen bzw. Maklern angeboten erhält.
5. Der Auftraggeber / Interessent ist zur festgelegten Provisionszahlung verpflichtet, falls das Rechtsgeschäft zustande kommt. Die Übergabe
eines Objekts wird einem Vertragsabschluss gleichgesetzt. Der Provisionsanspruch entfällt nicht, wenn der abgeschlossene Vertrag späterrückgängig gemacht wird, infolge Verschuldens des Auftraggebers / Interessenten, durch Anfechtung hinfällig wird oder sich aus einem Grund
als rechtsungültig erweist, den der Auftraggeber / Interessent zu vertreten hat. Für die Entstehung des Provisionsanspruchs genügt jeder Nachweis.
6. Kommt anstelle des eingeleiteten Geschäfts ein Ersatzgeschäft zustande, so ist die hierfür vorgesehen Provision vom Auftraggeber /
Interessenten zu zahlen. Dasselbe gilt für die Fälle, in denen innerhalb Jahresfreist vom Tage des rechtsverbindlichen Zustandekommens eines
Geschäfts zwischen den von uns nachgewiesenen Interessenten ein weiteres Geschäft zustande kommt, welches sich als Ergänzung oder Erweiterung des zunächst vermittelten Geschäfts darstellt.
7. Ein Zwischenverkauf bleibt vorbehalten, ebenso eine Einstellung der Verkaufsabsicht seitens des Eigentümers.
8. Alle Angaben und Informationen beruhen auf Angaben des Eigentümers/Verkäufers und sind ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Irrtümer bleiben vorbehalten. Sämtliche überlassene Unterlagen wie Flächenlisten / -angaben, Lagepläne, Grundrisse,
Forstbetriebswerke, Abschusszahlen, Pacht- und Mietverträge, sonstige Dokumente etc. vermögen von uns nicht geprüft werden und sind somit unverbindlich und freibleibend. Dies gilt auch für jegliche im Expose oder anderen Schriftstücken gemachten Flächen-, Größen- und
Nutzungsangaben sowie Preisangaben, der angebotene Verkaufspreis ist freibleibend, der Eigentümer Verkäufer behält sich jederzeit eine Änderung dieses vor.
9. Verbraucher haben ein Widerspruchsrecht betreffend dem Maklervertrag innerhalb von 2 Wochen ab Zugang der Widerrufbelehrung.
Diesbezüglich verweisen wir auf die Bestimmungen und Inhalte dieser – Ihnen unsererseits bereits übersendeten Widerrufsbelehrung. Haben Sie uns zur vorzeitigen Tätigkeit aufgefordert innerhalb der 2 Wochenfrist und wir den Objektnachweis vollständig erbracht, entfällt Ihr Widerspruchsrecht gemäß § 356 Abs. 4 BGB.
10. Datenschutz: Der Kunde willigt gem. § 4a BDSG ein, dass der Makler Daten, die sich aus diesem Vertrag oder der Vertragsdurchführung ergeben, erhebt, verarbeitet und nutzt und diese im erforderlichen Umfang an etwaige Verkäufer übermittelt.
11. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist für Kaufleute Bad Neuenahr-Ahrweiler.
12. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder künftig unwirksam oder undurchführbar werden, sowerden die übrigen Regelungen dieses Vertrages davon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung
verpflichten sich die Parteien schon jetzt, eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung rechtlich und wirtschaftlich möglichst nahe kommt.